| Anseilen mit Sitz- und Brustgurt |
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Mit der Verwendung eines Brustgurts liegt man immer auf der sicheren Seite. In den folgenden Fällen ist diese Anseilart zwingend notwendig:
Normalerweise verwendet man heutzutage einen Hüftsitzgurt in Verbindung mit einem Brustgurt in Achterform. Beide Teile werden mit einer Bandschlinge, dem sogenannten Achterband verbunden.
Notwendige Kenntnisse:
| Vorgehensweise |
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Man fädelt ein Bandstück (ca. 1,5m lang, mind. drei Kennfäden) parallel zur
Anseilschlaufe in den Sitzgurt, so daß beide Enden etwa gleich lang sind.. Alternativ kann das Band auch durch die Anseilschlaufe gesteckt werden. Die weiteren Schritte unterscheiden sich dann nicht. |
| Ungefähr auf Höhe des Solar Plexus (Ende Brustbein) wird das Band mit einem Sackstich (Tropfenform) abgebunden. Dieser Knoten bildet später den Anseilpunkt. Die Höhe lässt sich durch Hängeversuche optimieren, aber meist reicht der oben angegebene Wert als grober Richtwert. |
| Die freien Enden werden jeweils rechts und links durch die Anseilschlaufen des Brustgurts geführt. |
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Zum Schluß werden die freien Enden mit einem Bandschlingenknoten verbunden. Die ganze
Konstruktion sollte nicht zu locker sitzen, aber auch nicht einengen. Mit etwas Geschick und Beweglichkeit kann man den Gurt an- und ausziehen, ohne die Knoten in der Bandschlinge lösen zu müssen, indem man den Brustgurt wie einen Pullover über den Kopf zieht. |
| Der Anseilknoten wird nun um den Knoten in der Mitte des Bandes (siehe Schritt 2: Anseilpunkt) geknüpft. Wichtig ist, daß das Seil sowohl ober- als auch unterhalb des Anseilpunkts durch die Ringe des Achterbandes gesteckt wird um den Knoten auf Höhe des Anseilpunktes zu fixieren. |
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| Mail an Dietmar Hahm: post@dietmar-hahm.de |