Gwächtenhorn, 3420m

Besteigung im Rahmen einer Sektionstour im August 1996.

Talort: Steingletscher, Urner Alpen
Stützpunkt: Tierberglihütte, 2795m
Zeiten: Steingletscher - Hütte: ca. 3 Stunden
Hütte - Gipfel: ca. 3 Stunden
Schwierigkeit: L
Führer:
Karte: Schweizer Landeskarte Nr.1211, Meiental

Die Hochtouren in den Urner Alpen sind nicht so bekannt und daher auch nicht so überlaufen. Das Gwächtenhorn ist nicht schwierig und eignet sich gut als Einstiegs- oder Akklimatisationstour. Da der Aufstieg nicht allzu lang ist, kann man auch noch leicht am selben Tag das Sustenhorn besteigen. Ein Besuch auf der Tierberglihütte lohnt sich auf jeden Fall.

[Das Gwächtenhorn] [Das Gwächtenhorn] [Am Steinsee] [An der Gletscherzunge] [Die Tierberglihütte] [Im Aufstieg]
Das Gwächtenhorn Das Gwächtenhorn Am Steinsee An der Gletscherzunge Die Tierberglihütte Im Aufstieg
[Im Aufstieg] [Im Aufstieg] [Ausblick] [Ausblick] [Gipfelglück]
Im Aufstieg Im Aufstieg Ausblick Ausblick Gipfelglück

Zur Route: Man hat zwei Möglichkeiten, um zur Hütte zu gelangen: Entweder, man nimmt den Wanderweg, oder man steigt über den Steingletscher. Ich würde letzteres empfehlen.
Vom Hotel Steingletscher erreicht man in wenigen Minuten den kleinen See und die Zunge des Steingletschers. Im unteren Teil ist der Gletscher flach und leicht, lediglich die ersten Meter sind etwas steiler. Man kann auch auf der orographisch linken Seite neben dem Gletscher aufsteigen und so die Gletscherzunge umgehen.
Den ersten, kleinen, Eisbruch kann man leicht umgehen. Ist eine Durchquerung des zweiten, größeren Eisbruchs nur schwierig machbar, so kann man ihn auf der orographisch linken Seite umgehen. Über steileres Gelände erreicht man schließlich ein Gletscherplateau und dann die Tierberglihütte.
Von der Tierberglihütte quert man unterhalb des Gwächtenhorns nach Osten in Richtung Sustenlimi. Bei guten Verhältnissen kann man schon auf ca. 3000 Meter Höhe in einem Bogen nach Westen aufsteigen, um die flacheren Hänge zu erreichen, die zum Gipfel führen. Andernfall steigt man weiter bis zum Sustenlimi, quert nördlich des Rot Stock und erreicht so den letzten Aufschwung. Flaches Gelände führt nun zum höchsten Punkt.

Mail an Dietmar Hahm: post@dietmar-hahm.de